Der Grund dafür ist, das viele Firmen vom Innovationsprogramm des Bundes im Kampf gegen den starken Franken profitieren wollen. Die Aufstockung der Gelder sei nötig, um die Auswirkungen des Sonderprogramms zur Innovationsförderung und den Zahlungsrückstau bei der regulären Projektförderung bewältigen zu können, schreibt das Volkswirtschaftsdepartement (EVD).
Das Parlament hatte letzten Herbst im Rahmen des Franken-Massnahmenpakets 100 Millionen für die Innovationsförderung bewilligt. Die Nachfrage war enorm: Unternehmen und Forschungsinstitutionen reichten bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) 1064 Gesuche ein, wie diese jüngst mitteilte (siehe auch Artikel oben rechts).
Weil viele Gesuche nicht bearbeitet werden konnten, forderte die KTI zusätzliche Mittel. Der Bundesrat entspricht nun diesem Anliegen. Die Fördergelder hätten in der Schweiz eine grosse Innovationswelle ausgelöst, hält er fest. Die 100 Millionen Franken hätten nur für die Bearbeitung von rund der Hälfte der eingegangenen Gesuche gereicht.
Der Bundesrat beantragt nun einen Zusatzkredit von 40 Millionen Franken im Nachtrag zum Budget. Zudem beantragt er eine Aufstockung des Voranschlagskredits von 20 Millionen Franken für die reguläre Projektförderung. Regulär stehen der KTI jeweils rund 100 Millionen Franken für Forschung- und Entwicklungsprojekte zur Verfügung.
Das Parlament wird über die Zusatzgelder in der Sommersession beraten. Die Wirtschaftskommissionen der Räte hatten gefordert, dass der Bundesrat dem Parlament Vorschläge für zusätzliche Innovationsförderung unterbreitet. (npa/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.