Die Schörghuber-Unternehmensgruppe wird das Portfolio künftig auf eigene Hotelimmobilien limitieren und keine Management- oder Pachtverträge für fremde Hotelimmobilien mehr abschliessen, wie der Konzern bekannt gibt. Begründet wird dieser Schritt mit den geänderten International Financial Reporting Standards IFRS, die voraussichtlich am 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Mit der geänderten Strategie verbunden ist die Auflösung der gemeinsam mit Starwood Hotels & Resorts unterhaltenen Managementgesellschaft für die Hotels der Gruppe, der Arabella Starwood Hotels & Resorts. Diese war mit Abschluss des Joint-Venture-Vertrags zwischen beiden Partnern 1998 gegründet worden, um den im deutschsprachigen und im mallorquinischen Markt eingeführten Brand Arabella zu erhalten.
Keine direkten Konsequenzen für Schweizer Hotels
Die neue Strategie hat auch personelle Konsequenzen: Wolfgang M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group und Mitglied im Vorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe, verlässt das Unternehmen «auf Grund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Strategie für das Geschäftsfeld Hotel», so die Mitteilung. Ebenfalls aus der Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group scheidet der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Christoph Scherk aus.
«Von der Änderung unserer Strategie im Hotelbereich ist lediglich die gemeinsame Managementgesellschaft mit Starwood Hotels & Resorts, die ArabellaStarwood Hotels & Resorts, betroffen, nicht aber die einzelnen Hotels», sagt Bernhard Taubenberger, Leiter Kommunikation & Marketing der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG. Insofern ändere sich auch für die fünf Häuser in der Schweiz nichts, «ausser der Tatsache, dass Starwood Hotels & Resorts verstärkt Managementaufgaben für sie übernehmen soll».
Übergabemodalitäten werden in den nächsten Monaten geklärt
Wie die Übergabe der Managementaufgaben an Starwood Hotels & Resorts konkret vonstatten gehen wird, und ob das Arabella Sheraton Hotel Seehof in Davos seinen Namen ändern wird, seien alles «Fragen, die der detaillierten Klärung mit Starwood Hotels & Resorts in den kommenden Monaten bedürfen», so Taubenberger.
Zu den Arabella Starwood Hotels & Resorts gehören neben dem «Seehof» in Davos das Sheraton Davos Hotel Waldhuus sowie das Four Points by Sheraton Sihlcity und das Sheraton Zürich Neues Schloss Hotel und schliesslich das Hotel Président Wilson in Genf.
Die Schörghuber Unternehmensgruppe mit Sitz in München ist auf den Geschäftsfeldern Hotel, Flugzeugleasing, Getränke sowie Bauen & Immobilien tätig. Der Unternehmensbereich Hotel mit der Führungsgesellschaft Arabella Hospitality Group betreibt in Kooperation mit Starwood Hotels & Resorts 43 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie auf Mallorca und in Südafrika.
Es waren gute fünf Jahre. Sie sind vergangen wie im Flug. Trotzdem ist jetzt die Zeit für mich gekommen, «Adieu, hotel revue» zu sagen. Denn man soll, an diesen Grundsatz glaube ich, aufhören, wenn es am schönsten ist.
Einen Tag nach Obwalden hat auch die Nidwaldner Regierung nach dem Vernehmlassungsverfahren das neue Tourismusförderungsgesetz optimiert und dem Landrat überwiesen. Im Vergleich zum ersten Entwurf sollen Hoteliers und Zweitwohnungsbesitzer entlastet werden.
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) empfiehlt die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» zur Annahme. Der Freizeitverkehr in die Berggebiete stelle ein ernsthaftes Problem dar, so die Argumentation.

Im Rennen um die Übernahme der bekannten Therme Vals hat Stararchitekt Peter Zumthor einen Teilsieg errungen. Der Gemeinderat von Vals empfiehlt den Stimmberechtigten die Annahme des Angebots von Zumthors Interessengemeinschaft.
Für den Kurzaufenthalt eine Wohnung statt ein Hotelzimmer: die Plattform Housetrip.com macht's möglich - auch in der Schweiz.
Boutique-Hotels sind im Trend. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die kleinen Häuser mit dem gewissen Etwas rentabel zu betreiben.
Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.





Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus.