Bereits am Mittwoch hatte die Obwaldner Regierung das neue Tourismusgesetz dem Parlament überwiesen. Obwalden und Nidwalden wollen ihre Tourismusorganisation zusammenlegen und eine einzige Tourismusabgabe schaffen.
Die Gesetzesvorlage wurde gemeinsam mit Obwalden so überarbeitet, dass insbesondere die Hoteliers und die Zweitwohnungsbesitzer gegenüber der Vernehmlassungsvorlage deutlich entlasten werden. Dies teilte die Nidwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mit. So wurde es in der Vernehmlassung auch verschiedentlich gefordert.
Konkret wird die vorgeschlagene, jährliche Pauschale für Hotelbetriebe von 600 auf 400 Franken gesenkt. Bei den Campingplätzen sind neu pro Standplatz noch 200 anstelle von 350 Franken vorgesehen. Einen Beitrag leisten auch die öffentlich zugänglichen Transportunternehmen.
Tourismusorganisationen erhalten Geld
Der Ertrag aus der Tourismusabgabe kommt den Tourismusorganisationen zu Gute. Für das obwaldnische Sarneraatal und den Kanton Nidwalden soll dies die neue regionale Tourismusorganisation sein, welche als Aktiengesellschaft in Form einer Public Private Partnership gegründet wird.
Bei der Vermarktung soll sich die neue Organisation mit der Engelberg-Titlis Tourismus AG und der Luzern Tourismus AG eng abstimmen und mit diesen zusammenarbeiten.
Die Tourismusorganisation soll mindestens 15 Prozent der Abgaben an die Gemeinden weiterleiten. In der Vernehmlassung war ein maximaler Anteil von 20 vorgesehen, der kritisiert wurde.
Die Vorlage wird am 28. März im Nidwaldner Landrat in erster Lesung behandelt. Das Gesetz soll im laufenden Jahr bereits teilweise in Kraft treten. Die Tourismusabgaben aber werden bis Ende 2012 nach dem alten Tourismusgesetz erhoben. (npa/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.